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from geThRommel

Klaus von Wagner beschreibt sich in Bosettis Woche, als “Zuhörender Gast”. Eine wundervolle Beschreibung. Zumindest für mein Verhalten, wenn ich auf größere Menschen-Gruppen treffe, mich unter fremden Menschen befinde und in neuen Umgebungen lande.

Höre ich zu Beginn überwiegend nur zu. Nicht um die Stimmung aufzunehmen, die erfasse ich schon in den ersten Millisekunden, wenn ich einen Raum betrete oder auf Menschen treffe. Nein, ich bin kein Mensch, der laut ist, der sich in den Mittelpunkt stellen möchte. Ich dränge mich in Gesprächen nicht auf. Das bedeutet nicht, dass ich nicht zu höre, im Gegenteil.

Jedoch muss ich mir erst meinen Beitrag zum Gespräch überlegen und dann die passende Stelle finden, an der ich es wichtig genug halte, dass ich meine Meinung/ mein Wissen beitrage.


extra 3 – Bosettis Woche: #105 Walgesang und Männergefühle mit Claus von Wagner

Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/105-walgesang-und-maennergefuehle-mit-claus-von-wagner,audio-3236300.html


Neurodivergent

Unter https://bulletjournal.com/blogs/bulletjournalist/wellbeing-driven-productivity-through-the-lens-of-neurodiversity ist vom Weg zu lesen, wie es ist, wenn Mensch selbst Dinge anders wahr nimmt, als das Umfeld und die Erkenntnis wächst, dass man neurodivergent ist.

Und ich muss sagen, in vielen Punkte erkenne ich mich, nicht diagnostiziert, wieder.

Wenn Sie mich online oder persönlich treffen, erleben Sie jemanden, der effizient, organisiert und kontrolliert ist. Und ich bin es. Aber die Energie, die ich auf diese Weise aufwende, um mich zu präsentieren, ist enorm. Ich werde auch selbstbewusst und sozial erscheinen – ich habe keine Probleme, eine Rede auf einer Konferenz zu halten; aber wirf mich in eine intensive, persönliche soziale Situation mit nur wenigen Leuten, und ich bin ein Wrack für Tage danach.

Ständige Erschöpfung ist meine größte Herausforderung, aber es ist auch einer der Gründe, warum ich Strategien entwickelt habe, um mir zu helfen, produktiv zu sein – mehr für diejenigen in einem Moment.

Neben dem Erschöpfungsproblem bin ich geräuschempfindlich – ich habe Mühe, mich in Gegenwart von Klängen zu konzentrieren, die ich nicht gewählt oder geschaffen habe. Manche Geräusche sind schlimmer als andere, zum Beispiel, jemand, der mit sich selbst isst oder mit sich selbst spricht.

Ich erlebe einen ständigen inneren Monolog – mein Gehirn ist nie still, also bin ich schrecklich in Achtsamkeit und Meditation. Ich nehme die Dinge auch wörtlich. Diese und viele andere “Unterschieben” machen mich ängstlich ... hallo, generalisierte Angststörung.

Übersetzt durch die Übersetzungsfunktion im Firefox

  • Auch ich höre immer wieder, dass ich selbstbewusst, ruhig und zielstrebig wirke. In den meisten Situationen bin ich das auch. Es strengt mich jedoch so sehr an. Nach einem normalen Tag, kann ich, wenn ich nach Hause komme, noch mit meiner Frau reden, zu mehr reicht meine Energie nicht mehr. Noch ein Telefonanruf und es wird schon schwierig.

  • Lärm – oh ja, auch der kostet Kraft. Nachbarn, die laut reden, die Musik hören, die Straße – all das kann ich kaum ausblenden und stressen mich. Im Restaurant höre ich, worüber sich am Nebentisch, rechts und links, unterhalten wird. Nicht, weil es mich interessiert, ich kann es einfach nicht ausblenden. Letzte Woche, waren wir bei einer Inszenierung von Macbeth. Das Ensemble nutzte an mehreren Stellen im Stück, ein Stilmittel, das ich als maximale Reizüberflutung beschreiben würde. Ist der Text von Shakespear schon an sich nicht einfach zu verstehen, wurde es mir unmöglich, als an mehreren Stellen der Bühne gesprochen, gesummt, Instrumente gespielt wurden.

  • Den inneren Monolog hatte ich schon weitaus ausgeprägter. Es gelingt mir inzwischen tatsächlich zu meditieren und Achtsamkeit zu üben. Am besten, wenn ich gezielt einen achtsamen inneren Monolog führe. Im Rahmen meiner Therapie lernte ich bzw. wurde mir durch meinen Therapeuten erst einmal klargemacht, dass meine Gedanken nicht zwangsläufig richtig sind. Die können auch komplett falsch liegen.


BulletJournal

Gerade beim Einordnen meiner Gedanken half mir das Schreiben sehr. Mit Füller brachte ich handschriftlich meine Gedanken zu Papier. Schrieb zu Beginn bis mein Kopf ruhig war. Alle Gedanken notiert waren.

Ende 2025 kam ich mit der #BulletJournal Methode in Kontakt. Hatte ich es vor ein paar Jahren schon ein Mal versucht. Gab ich ihr eine neue Chance. Und ich war dieses Mal wohl bereit sie langfristig einzusetzen.

Bin ich doch eigentlich ein Mensch, der in kurzen Abstände die Methoden sein Leben zu organisieren wechselt. (Was ich weiterhin kann, ein BulletJournal ist ja sehr flexibel.)

Beim “BuJo” ist für mich der große Vorteil, dass ich alles, was mir in den Kopf kommt, erst mal notieren kann. Erst später ordne ich es dann, oder markiere es als erledigt bzw. sinnlos. Außerdem habe ich immer eine Liste der Dinge, die erledigt werden sollen, kann auswählen und als erledigt markieren. Ich bin nicht planlos, was ich zu tun habe bzw. überfordert von der großen Menge an Dinge, die anstehen.

Jetzt bin ich viel effektiver. Muss ich mir die vielen Aufgaben nicht mehr merken, sie stehen in meinem BulletJournal und ich kann dort jederzeit nachsehen.

Trotzdem passiert es mir, dass ich Dinge vergesse.

RSS-Abo-Demenz

Jetzt wird es kurz etwas nerdig.

Vor ein paar Monaten bin ich mit meinen Social Media Aktivitäten auf meine eigene Friendica Instanz gewechselt. Friendica bietet die Möglichkeit unterschiedliche Timelines mittels Kanäle aufzubauen. Wie in meinem Beitrag Friendica 2.0 beschrieben, konnte ich diese, nach ein paar Anpassungen, uneingeschränkt nutzen. So hatte ich damals den durchaus sinnvollen Gedanken, dass ich von großen Medienhäusern, die RSS-Feeds anbieten, diese per Friendica abonniere und in einem eigenen Kanal einbinde.

Letzte Woche scrollte ich durch meine RSS-Reader-App und vermisste eben diese Feeds. War mir doch komplett meine erdachte Vorgehensweise, die eigentlich sehr passend ist, entfallen.

Vielleicht ein Zeichen.

Tag des Buches

Passend zum Tag des Buches am 23.4. gönnte ich mir das Buch Federleicht

Federleicht.png

Wie oben schon geschrieben habe ich in den letzten Jahren die positive Wirkung des Schreibens für mich entdeckt. Um dies für den geneigten Lesenden nicht ganz so negativ ausfallen zu lassen, kann es nicht schaden, wenn ich mich etwas intensiver mit der Schreiberei beschäftige.

Derzeit bin ich auf der Suche nach einem passenden neuen Arbeitsplatz. Nachdem ich schon über 20 Absagen bekommen habe, überlegte ich mir, ob nicht das erste Schriftstück, dass ich in Angriff nehmen sollte, mein Anschreiben ist. Vielleicht ist unkonventionelles erfolgreicher?

 
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from geThRommel

Bargeld

Herr Buddenbohm richtet einen Appell an alle Verkäufer in seinem Blogbeitrag Anmerkungen zum Zahlungsverkehr/ fasst er die Gefühlslage der Kunden so zusammen:

Wir wissen nicht, was an welcher Kasse in diesem Land möglich ist. Wir können und wollen es auch nicht wissen, wir möchten das nicht listenmäßig auswendig lernen. Weder möchten wir es parat haben, noch möchten wir so etwas kundig erahnen. Wir haben keine Neigung zu irgendeiner vorauseilenden Mitwirkung. Wenn Sie an einer Kasse stehen oder sonst wie Geld einnehmen, dann sparen Sie sich um Gottes willen sämtliche pikierten Blicke bei auf welche Art auch immer zahlungswilligen Kundinnen.

Hatte ich zufällig ein ähnliches Erlebnis am Montag dieser Woche. Wie ein Mensch, der sein Leben im Griff hat, habe ich zum Wintersaisonausklang meinen Wintermantel in die Reinigung. Zusammen mit einem Sakko rief die Verkäuferin einen Preis von 22,80 € auf. Kurzer Blick in meinen Geldbeutel. Meine Entscheidung: “Mit Karte, bitte.” “Nein, hier nicht.” War die Erwiderung der Dame an der Kasse. Und dann begann die Suche in Taschen, Nischen und allem wo sich Münzgeld so verbergen kann. Als ich unter anderem mit 1, 2, und 5-Cent-Münzen den Betrag von 2,70 € zusammen hatten. Sagte die sehr nette Dame, dass das so in Ordnung ist. Sie notierte bezahlt auf dem Abholschein, ich reichte ihr die Münzen und wartete, dass sie mir den Beleg gibt. Und wartete, und überlegte. Warum wollte sie mir den Schein nicht geben? Fehlte noch was? Es war Montagmorgen und ich von der Situation sowieso ganz leicht überfordert.

Nicht ganz so überfordert, wie ich es noch vor Monaten oder ein paar Jahren gewesen wäre. Da war es für mich problematisch einen neuen Laden zu betreten, mich in unbekannte Situationen zu begeben. Hatte ich Sorge, dass ich mich falsch verhalte, nicht den Konventionen, die in so einer Lokalität herrschen, entsprechend verhalte. Mich blamiere. Meine Antwort darauf war ein Mix aus Vermeidungstaktik und Kompensation. Bis sich die Konfrontation nicht mehr vermeiden ließ und ich irgendwann mich stellte. Noch gut erinnere ich mich, dass zu Beginn meiner Autofahrerkarriere der Besuch einer Tankstelle, zum Zwecke des Kraftstoffnachfüllens, in diese Kategorie gehörte. Irgendwann musste ich. Es bedarf genauer Vorbereitungen und Vorüberlegungen. Wo befindet sich der Tankdeckel? Wie rum muss ich mein Auto neben die Zapfsäule manövrieren und welcher Kraftstoff ist der richtige. Als ich mich überwunden hatte, mich auf dieses Abenteuer einzulassen. Gut ist auch immer, wenn Menschen mit dem gleichen Anliegen zugegen sind, bei denen ich mir das Richtige vorgehen abschauen konnte. Auf jeden Fall hatte ich mir eine Zapfeinrichtung erobert und diese in meinem Erfahrungsschatz freigeschaltet. Griff die nächste Strategie. Suchte ich für die Zukunft nach Möglichkeit immer dieselbe Einrichtung auf. Hatte ich doch Sorge, dass in anderen Tankstellen die Verhaltenskonventionen abweichend sind.

Zurück zu der Situation in der Wäscherei. Langsam dämmerte es mir, worauf noch gewartet wurde. Hatte ich bisher lediglich 2,70 € über den Tresen gereicht. Zu meinem Glück (wobei die Situation unproblematisch war, im Gebäude gegenüber befindet sich ein Bankautomat.) fand sich noch 20 € in Scheinen in meiner Geldbörse.

Bevor ich 4 Tage später aus der Express-Wäscherei einen sauberen und frisch duftenden Mantel abholen konnte nutzte ich einen besonderen Moment zum:


Innehalten

Vor wenige Monaten musste ich mit meinem inneren Kritiker in einen ernsten Dialog gehen. Machte er mich doch regelmäßig nieder, wenn ich an einem Tag nur einen Termin oder To-do zustanden brachte.

Daher war dieser eine Tag in dieser Woche, an dem ich nicht nur meine Reha-Maßnahme hatte, sondern einen Arzttermin und noch einen Termin beim Optiker. Mit dazugehörenden Fahrtzeiten mit der Bahn.

Und so passierte es, dass ich mich an diesem Tag auf einer wunderschönen Bank inmitten einer schwäbischen Altstadt wiederfand und mich fragte. “Wann saß ich zum letzten Mal, zwischen zwei Terminen, alleine auf einer Bank? Musik auf den Ohren, die mich von der Außenwelt abschottet und zufrieden?”

Ein herrliches Gefühl. Vielleicht noch bestärkt dadurch, dass der Psychiater kurz zuvor mir mitteilte, dass meine Behandlung erfolgreich beendet ist und er mich nur noch außerhalb der Praxis zum kurzen Grüßen sehen will.

Mit diesem zufriedenen Gefühl, nutzte ich die Zeit vor meinem Optiker-Termin, bei dem es um eine Gleitsicht-Sonnenbrille, zu einem kurzen Besuch eines Drogeriemarktes.


Dunkle Vernetzung

Felix schreibt über textbasierte vernetzung. Am Ende stellt er die These auf:

die­se „dunk­le“ (also nicht ohne wei­te­res track­ba­re) ver­net­zung durch „pri­va­te ka­nä­le“ soll­te man ge­ra­de in der heu­ti­gen (so­zi­al-) me­di­en­land­schaft nicht un­ter­schät­zen. ob wir freaks, also ins in­ter­net­schrei­ben­de, da eine si­gni­fi­kan­te rol­le spie­len ist eine ganz an­de­re fra­ge

Für mich ist Vernetzung ein sehr schwieriges Thema. Offline fast noch schwieriger, wie Online. Daher ist es bei mir auch schwierig wirklichen private Kanäle zu sprechen über die ich Themen, Links usw. weiter gebe. Derzeit sind es überwiegend Stellenausschreibungen, die ich gesendet bekomme, und die ich versende, wenn ich etwas finde, von dem ich denke, dass es passend ist für die eine oder andere in meiner Maßnahme.

Dachte ich beim ersten Lesen noch, von dem, was Felix in dem Post beschreibt, trifft mich ja überhaupt nicht. Wollte ich mich gedanklich schon wieder als Außenseiter darstellen? Aber eigentlich gehöre ich schon dazu, wenn mir auch der Teil mit der Vernetzung nicht einfach fällt.


Digital naives

Bin ich wirklich so ein Computer-Nerd?

Kurz eine andere Frage ist ein Nerd ein negativer Begriff?

Nun zu der Situation, die mich zu der Eingangsfrage führte. Ein Mensch in meinem derzeitigen Umfeld hatte eine große Menge E-Mails zu bearbeiten. Machte dies per Weboberfläche des Anbieters und war dementsprechend beschränkt in den Aktionen. Meine Frage, ob das Nutzen eines lokalen Mailprogramms und der Abruf via POP3 bzw. SMTP für sein Problem eine einfachere Lösung wäre, verursachte fragende Blicke und löste “Internetsuchgeräusche” aus. Ist es tatsächlich möglich Anwendungsentwickler zu werden und von diesen, in meinen Augen grundlegenden Dingen noch nichts gehört zu haben?


Menschliches beim Spaßhaben

Vor ca. 35 Jahren ging ich mit einer Tüte Disketten von einem älteren Bekannten nach Hause. Darin befand sich für mich ein wahrer Schatz. Unzählige Spiele für den Amiga 500, den ich von meinem Bruder vermacht bekommen habe. Meine Leidenschaft für Simulationen erwacht. Rennspiele, Flugsimulator, North and South, Winter-/ Sommergames das war meine Welt. Bis heute. Ebenfalls bis heute hat sich mir die Welt des vernetzten Spielens nicht erschlossen. Für mich ist das Spielen am PC. Zeitvertreib und Entspannung.

Um so mehr verstörte und erstaunte mich der Bericht über die Welt von World of Warcraft, zumindest wie sie sich für manche Menschen darstellt. Da treffen sich Menschen, um Spaß beim Spiel zu haben. Was passiert stattdessen. Ausgrenzung, menschliche Abgründe, Egoismus statt Team-Spirit. Da verhalten sich Gilden wie Vereine mit all den damit verbundenen Abgründe. Gestaltet sich der Spielspaß, wie das richtige Leben. Nichts ist mit dem Abtauchen in andere Welten, verbergen sich doch hinter den Wesen dort, die gleichen negativen Charaktereigenschaften, wie in der realen Welt, oder werden sie durch das Spiel noch verstärkt?


Psychiater Influencer

Und dann war da noch der Spezialtipp meines Psychiaters. Auf meine Beobachtung, dass ich wieder beginne, schlechter einschlafen zu können meinte er, da hat er was ganz Besonderes. Ich solle mir Magnesium bisglycinate kaufen. Nicht irgendwelche Kombipräparate oder was anderes. Genau das. Er würde das auch nehmen und Magnesium, wenn ein Mangel besteht, dass sich der Herzmuskel und andere Muskeln entspannen und damit eine generelle Entspannung im Körper möglich ist.

Meine Suche im Internet führte mich auf wenige seriöse Seiten, auf denen ich mir Nahrungsergänzungsmittel kaufen möchte.

Also suchte ich eine Apotheke auf.

Apotheker: “Ah sie wollen das Magnesium, das gerade so gehypt wird?”

I: “Was ist der Unterschied zu den Präparaten, die es schon Jahrzehnte gibt?”

A: “Die Bioverfügbarkeit. Das bisglycinate wird eben schneller resorbiert. Sie müssen jedoch von dem Präparat, dass ich da habe auch 3 Tabletten auf einmal nehmen.”

Muss am Ende jeder selbst wissen. Ob er auf Trends und Hypes rund um die Gesundheit aufspringt...

 
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from geThRommel

Zeuge

Am Ostermontag passierte mir was ich so nicht unbedingt erleben wollte, im Nachhinein hat sich mein Verhalten jedoch als richtig und als eine weitere gute Erfahrung verbuchen lassen.

Stellt euch vor, ihr kommt mit eurer Schäferhund-Mischlings-Dame regelmäßig am Parkplatz einer großen Sporthalle vorbei.

Doch am Ostermontag war die Stimmung komplett anders, als sonst.

Es hielten sich auffällig viele Männer zwischen 20 und 30 Jahre dort auf. Wartend. Ihr spürt, da liegt etwas in der Luft. Kurze Zeit später bewahrheitet sich eure Vorahnung.
Eine weitere Gruppe betritt die Szenerie, einzelne rennen und es sieht nach einer beginnenden Auseinandersetzung aus. Das war für mich der Moment, die 110 zu wählen.

Während ich dem Beamten dort meine Beobachtung schilderte, waren inmitten der ca. 50 Aufeinandertreffenden Knallgeräusche zu hören. Schüsse? Ich kenn’ mich damit nicht aus. Habe keinen Vergleich.

Die Beteiligten stoben fluchtartig auseinander. Darauf bedacht sich möglichst in Kleingruppen oder Einzeln zu entfernten. Schnell war der Parkplatz so leer, wie ich ihn kenne.

Dann traf mit Blaulicht und Sirene eine Streife ein. In der Entfernung waren noch mehrere Fahrzeuge mit Sirenen zu hören. Meine Aussage wurde aufgenommen. Ich versuchte meinen Bericht nicht ganz so emotional zu gestalten, wie es die Boule-Spieler mit südländischem Blut, die ebenfalls Zeuge dieser Szenerie wurden, taten. Im Laufe der Woche musste ich noch mal auf's Revier. Dort tippte ein Beamter meine Beobachtung, im exakten Wortlaut meiner Schilderung in den PC ein. Das war ganz schön anstrengend. Denke, für uns Beide.

Trotzdem, im Nachhinein war es die richtige Entscheidung den Notruf zu wählen. War doch nicht abzuschätzen, wie sich das Ding entwickelt.

Tschernobyl

600 000 – 800 000 Menschen mussten sich, wahrscheinlich ohne, dass sie es wussten in höchste Lebensgefahr begeben, um die Auswirkungen einer Katastrophe zu bekämpfen. Die Explosion des Reaktors in #Tschernobyl. In drei Teilen kommen in der Doku zu sehen in der Arte-Mediathek Tschernobyl – Ein Insiderbericht manche beteiligte zum ersten Mal zu Wort. Fand es nochmal spannend zu sehen. Kann ich mich doch erinnern, dass sich meine Mutter, damals mit anderen Frauen unterhielt, dass sie das nicht so dramatisch sieht, mit dem Hinweis, dass wir Kinder nicht hinaussollten.


#HörThRommel

Ein paar Perlen aus dem Hör-Verlauf meines Podcatchers.

extra 3 – Bosettis Woche: #104 Schwarzfahrerknast & Cola 11 Euro mit Kawus Kalantar

In der Ausgabe mit Kawus Kalantar von #BosettisWoche (https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/104-schwarzfahrerknast-cola-11-euro-mit-kawus-kalantar,audio-3222268.html) wird es ganz am Ende politisch. Fernab jeglicher Komik. Aber in meinen Augen auf den Punkt.


Das Wissen | SWR: Tee – Die Erforschung eines Heißgetränks

Gabor Paal, wie er in dieser Ausgabe von #DasWissen (https://www.swr.de/swrkultur/wissen/tee-die-erforschung-eines-heissgetraenks-100.html) zu verstehen gibt, ein eben so großer Teeliebhaber, wie ich es bin. Habe ich doch auch beim Schreiben dieser Zeilen eine Tasse mit Tee neben mir. Eben dieser Gabor Paal begibt sich in die Wissenschaft und Forschung rund ums Thema Tee. Klärt über die unzähligen Mythen auf. Ordnet die Heilsversprechen ein. Und lässt am Ende sogar einen Teekenner zu Wort kommen, der Tee mit Wein vergleicht oder gar gleichsetzt?

Audio-File:

Quelle: ARD Sounds


#PsychCast Psychosomatik Podcast: Psychotherapie Untergang? Zum Stand der Psychotherapie 2026 in Deutschland (4,5%-Folge)

Alexander Kugelstadt macht sich in dieser Episode des PsychCast – Psychotherapie Untergang? Gedanken wie eine Gesellschaft ist, die Symbolpolitik betreibt um ein paar Euros einzusparen.


Der Ostcast: Nach fünf Jahren in belarussischer Haft: “Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei” (Live aus München)

Wenn doch nur alle Menschen so wären, wie Maria Kalesnikava. Hört euch an, wie sie die Haft überstand und wie positiv ihre Einstellung und Ausstrahlung weiterhin ist: In dieser Episode des Zeit – Ostcast

Quelle: Zeit – Ostcast


Was denkst du denn?: Über Geld, Macht und Philanthropie

Ein heiteres Gespräch mit vielen ernsten Pointen. Kai Viehof redet mit den beiden Hosts von Was denkst du denn unter anderem über sein Erbe, das er nicht für seinen persönlichen Reichtum verwendet.

Quelle: https://wasdenkstdudenn.podigee.io/176-ueber-geld-macht-und-philantrophie


Das Wissen | SWR: Akten unter Verschluss – Wie Behörden die Informationsfreiheit untergraben

Stell dir vor, du beauftragst jemanden eine Aufgabe für dich zu übernehmen und dann verwehr dieser dir die Einsicht in die Papiere dazu. https://www.swr.de/swrkultur/wissen/akten-unter-verschluss-wie-behoerden-die-informationsfreiheit-untergraben-100.html


Das Wissen | SWR: Toxische Männlichkeit – Die Weltsicht der Wutmänner

Der Titel ist Programm und lohnenswert sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. https://www.swr.de/swrkultur/wissen/toxische-maennlichkeit-die-weltsicht-der-wutmaenner-108.html

 
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from geThRommel

Social-Media Timeline im Fediverse lesen, “Die Zeit”, Bücher, RSS-Abos von unzähligen Blogs lesen und dann wollte ich noch Python, Malen, Programmieren lernen.

Jedoch schaffe ich nicht ein mal alles, was ich gerne lesen würde, gerne konsumieren würde, in der Zeit die ich habe.

Wo soll ich dann noch die Zeit hernehmen die Kreativität zu leben, die ich auch noch gerne in ebenjenem Leben unterbringen will?

  • Schreiben im Blog, Geschichten und noch vieles mehr
  • Malen

Ganz zu schweigen von dem, was ich sonst noch unterbringen sollte. So alltägliche Tätigkeiten, wie Gartenarbeit, Hausarbeit und ach ja, bin ja gerade dabei noch einen passenden Job zu finden.

Wenn ich dann von anderen Menschen, von Autor*innen oder anders sich kreativ Betätigenden lese oder höre, dass sie pro Jahr 40 – 50 Bücher Lesen, sich mit X oder Y beschäftigen und nebenbei noch allerlei veröffentlichen, sich aktiv an Social Media beteiligen, eine Familie haben und noch die ein oder andere Nebenbeschäftigung, wie einen Job oder so.

Dann stellt sich mir die Frage.

Schaffen, die das wirklich, was lassen sie außen vor? Oder stellen sie nur einen perfekten Tag, ein perfektes Jahr dar, bevor sie zusammengebrochen sind und einen Burn-out hatten?

Vielleicht ist es auch nur ein Prozess den ich gerade in Gang gesetzt habe, ein Weg, auf dem ich mich jetzt befinde, dass ich meine Tage anders strukturiere. Mir mehr von dem einbaue, dass mir guttut.

  • Schreiben
  • Lesen
  • Malen
  • PC-Spiele spielen

Es bleibt spannend, ob sich dieses Chaos im Kopf löst. Und ob ich tatsächlich auch irgendwann an diesem Punkt an gelange, dass ich wirklich so viel leiste? Vielleicht bin ich auch schon viel weiter und nehme es selbst nur nicht so wahr und bewerte es anders?

 
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from geThRommel

Es war wieder einiges hörenswertes, das ich aus meinem Podcatcher gezogen habe und euch in dieser Übersicht teilhaben lassen will.

Wrint – Zum Thema – Drei Episoden.

Von Zeit zu Zeit ist es gut sich mit Europa zu beschäftigen und sich klarzumachen, was für ein Geschenk es für uns ist.

Matthias von Hellfeld über Europa

Auch ich bin ein Fan des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sehe ich zwar nichts mehr linear, nutze ich doch umso intensiver die Mediathek und habe einige Podcasts aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk abonniert.

Immer wieder faszinierend Leonhard Dobusch und seiner begeisternden, mitreißenden Art zuzuhören, wie er, der sehr tief in der Materie steckt, für das Thema brennt.

Leonhard Dobusch über eine Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland

Wie ist es, wenn der Staat Recht bricht?

Sozialrichter Jörg Pösse klärt auf

They Talk Tech – Serie über eine beeindruckende Frau

Nacktbilder im Netz. Ein anonymer Erpresser. Und eine junge Frau, die beschließt, sich nicht länger zu verstecken. In drei Episoden erzählen Svea Eckert und Eva Wolfangel die wahre Geschichte von “Jolie”.

Beeindruckend, wie sich “Jolie” gegen hassende Männer stellt und nicht locker lässt.

Hoaxilla – Der Timelineshift

Es gibt schon verrückte Auswirkungen und Umgang mit der Überforderung, wie Menschen auf Veränderungen ihrer Umgebung reagieren. Ein Beispiel zeigt diese Episode:

Der Timelineshift

Michael Quante: Altern

Im philosophischen Radio von WDR 5 spricht Michael Quante sehr unterhaltsam über das Altern.

WDR 5 Das philosophische Radio – Michael Quante: Altern

Sicherheitshalber

Die Vorstellung, ein Staat würde sich wie ein Narzist verhalten. Wie müsste dann mit diesem umgegangen werden.

Dieser Frage geht diese Folge des Sicherheitshalber-Podcasts nach:

Unsere Machtlosigkeit und die neue Weltordnung – Narzismus in der internationalen Politik

 
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