Schmeckt nicht, gibt es

Gegessen werden muss immer. Jedoch ist inzwischen nicht mehr nur die Frage, wo mein Essen herkommt, sondern wer mir das selbige bringt.

HörThrommel

Und damit willkommen zu meinem Rückblick, was ich die letzten Tage für hörenswert erachtet habe.

Hatte ich schon immer einen Vorbehalt gegenüber diesen Lieferdienstmodellen, hat sich dieser, durch die folgende Recherche Ausbeutung mit System – indische Fahrradkuriere noch verstärkt.

Wie viel Ressourcen und Zeit investiert wird, wenn Verantwortlichen eine Protestform nicht schmeckt, das zeigt der Bericht des “Zentrum für politische Schönheit” auf dem Chaos Communication Congress. Ich hörte es als Podcast, verlinke jedoch das Video. Lohnenswert, wie immer unterhaltsam: Ein Jahr Adenauer SRP+, aber dabei darf es nicht bleiben. Beinhaltet es direkte Aufforderungen.

Bewegt und einen Kloß im Hals, hat mir die letzte Episode von “Frank geht geradeaus”, einem Tagebuch-Podcast, vom persönlichen Umgang mit einer Krebsdiagnose, verursacht. So authentisch, so reflektiert und voll Vertrauen in alles was jetzt kommt. Wünsche Klaus und seiner Familie viel Kraft für die nächsten Monate.

Synchronisierte Podcasts

Und dann hatte ich noch dieses Problem mit meiner Nextcloud und AntennaPod. Eine Altlast. Ein schwelender Konflikt zwischen der Technik und mir. Es begab sich vor Jahren, dass ich den Wunsch hatte, Podcasts sowohl an Smartphone, Tablett und Webbrowser hören zu können. Synchronisiert.

Damals hatte ich alles dafür. Eine Nextcloud, auf die eine App namens Gpoddersync installiert werden kann, den AntennaPod und ihr glaubt es nicht:

Also richtete ich alles ein. Das Ergebnis funktionierte so semi gut. Episoden wurde nicht als abgespielt markiert und entsprechend synchronisiert. Dann habe ich es eine Zeit lang wieder nicht genutzt, dann nochmal probiert. Dabei müssen sich jedoch so viel Fehleinträge in der Datenbank eingeschlichen haben, dass eine sinnvolle Nutzung nicht mehr möglich war und ich frustriert zu PocketCasts gewechselt bin.

Nach meinem kurzen Ausflug ins Appeluniversum habe ich beim Wechsel zurück wieder auf Antennapod gesetzt. Das mit der Synchronisierung war immer noch in meinem Hinterkopf. Jedoch entschied ich mich vorerst dagegen. Die Podcasts auf dem Smartphone zu haben, reichte mir aus.

Gestern jedoch, wollte ich mich an diesen Blogeintrag setzen und ging meine Podcast-Verlauf durch. Da kam er wieder. Der Wunsch, auf meine abonnierten Podcasts, auch im Browser zugreifen zu können.

Altlasten in der Datenbank

Aber da war noch dieses Chaos in der Nextclouddatenbank. Denn die gpodder-Api hat keine Möglichkeit alte Einträge außer über einen Sync zu löschen.

Es blieb nur die Option Einträge manuell aus der Datenbank zu löschen.

Entweder – jeden einzelnen per Api-Zugriff – oder indem ich die Datenbankspalten, die die Einträge beinhalten, leere.

Nachdem ersteres nicht so funktioniert hatte, wie ich wollte, also Variante zwei:

mysql -u nextcloud_user -p nextcloud_db -e "SHOW TABLES LIKE '%gpodder%';"

zeigte mir welche Tabelleneinträge vorhanden sind, dann war es nur noch:

TRUNCATE TABLE oc_gpodder_episode_action;
TRUNCATE TABLE oc_gpodder_subscriptions;

Und ich konnte die Synchronisation neu starten. Mit dem Unterschied, dass ich wirklich nur per Smartphone und Webbrowser darauf zugreife. Ich synchronisiere keinen zweiten AntennaPod damit.