Konsum vs. Kreativ sein

Social-Media Timeline im Fediverse lesen, “Die Zeit”, Bücher, RSS-Abos von unzähligen Blogs lesen und dann wollte ich noch Python, Malen, Programmieren lernen.

Jedoch schaffe ich nicht ein mal alles, was ich gerne lesen würde, gerne konsumieren würde, in der Zeit die ich habe.

Wo soll ich dann noch die Zeit hernehmen die Kreativität zu leben, die ich auch noch gerne in ebenjenem Leben unterbringen will?

Ganz zu schweigen von dem, was ich sonst noch unterbringen sollte. So alltägliche Tätigkeiten, wie Gartenarbeit, Hausarbeit und ach ja, bin ja gerade dabei noch einen passenden Job zu finden.

Wenn ich dann von anderen Menschen, von Autor*innen oder anders sich kreativ Betätigenden lese oder höre, dass sie pro Jahr 40 – 50 Bücher Lesen, sich mit X oder Y beschäftigen und nebenbei noch allerlei veröffentlichen, sich aktiv an Social Media beteiligen, eine Familie haben und noch die ein oder andere Nebenbeschäftigung, wie einen Job oder so.

Dann stellt sich mir die Frage.

Schaffen, die das wirklich, was lassen sie außen vor? Oder stellen sie nur einen perfekten Tag, ein perfektes Jahr dar, bevor sie zusammengebrochen sind und einen Burn-out hatten?

Vielleicht ist es auch nur ein Prozess den ich gerade in Gang gesetzt habe, ein Weg, auf dem ich mich jetzt befinde, dass ich meine Tage anders strukturiere. Mir mehr von dem einbaue, dass mir guttut.

Es bleibt spannend, ob sich dieses Chaos im Kopf löst. Und ob ich tatsächlich auch irgendwann an diesem Punkt an gelange, dass ich wirklich so viel leiste? Vielleicht bin ich auch schon viel weiter und nehme es selbst nur nicht so wahr und bewerte es anders?